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Die Altvorderen

12 Generationen der Schindewolf-Vaterlinie — als lebendige KI-Szene, 1602–1968
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Die Altvorderen — das Rudel vor dem Rudel

⚠️ Alle Porträts sind KI-Rekonstruktionen — jede zeigt den Vorfahren als Szene aus seiner aktiven Zeit, mit den typischen Handgriffen seines Berufs — die Gesichter sind frei erfunden und zeigen keinerlei Ähnlichkeit.
Namen, Jahreszahlen, Berufe und Orte sind primärquellenbelegt aus den Kirchenbüchern.

Zwölf Generationen der direkten Schindewolf-Vaterlinie — eine lückenlose Männerkette über 366 Jahre, von 1602 bis zu Klaus *1968. Man sieht den sozialen Aufstieg: vom Ackermann, der den Dreißigjährigen Krieg überlebte, über drei Generationen Schulmeister und einen Pfarrer und den Diplom-Ingenieur am frühen Computer bis zum Diplom-Kaufmann und Verbandsgeschäftsführer.

📍 Der Weg der Sippe:
Frankershausen Orferode Niederhone (Eschwege) Helmarshausen Bad Hersfeld Mannheim

Die Wurzel Frankershausen liegt im Werra-Meißner-Kreis, Nordhessen — 11 km westnordwestlich von Eschwege, in der Berka-Niederung am Nordost-Fuß des Hohen Meißner (erstmals 876 erwähnt). Über Orferode (bei Bad Sooden-Allendorf) und Niederhone (Eschwege-West) wandert die Lehrer-Linie an die Diemel nach Helmarshausen — dort sitzt die Familie erst ab Georg Wilhelm *1751. Mit Horst *1938 führt der Weg zur Zuse KG nach Bad Hersfeld — und mit seinem Sohn Klaus *1968 weiter zum BWL-Studium nach Mannheim und ins Berufsleben nach Frankfurt. Klick bei jeder Person auf „Karte“.

Die andere Hälfte — die Ahnfrauen

Eine Vaterlinie folgt den Männern — doch jeder von ihnen wurde von einer Frau geboren und großgezogen. Sie tragen das Y nicht weiter, aber ohne sie keine Kette. Die Mütter dieser Linie, soweit die Kirchenbücher sie nennen:

Anna Becker ∞ Konrad *1652 · Anna Elisabeth Böttner ∞ Johann Jakob *1714 · Hermine Rosine Weiffenbach ∞ Georg Wilhelm *1751 · Christine Wilhelmine Schröder ∞ Wilhelm Philipp *1779 · Marie Katharina Stübner ∞ Ernst Julius *1826 · Amalie Klenk ∞ Johann Heinrich Hermann *1866 · Elfriede Schüler ∞ Wilhelm Julius *1900 · Brigitte Schmitzer ∞ Horst *1938
Hans d.Ä. *1602 — KI-Rekonstruktion1
Hans d.Ä. *1602
Ackermann in Frankershausen
Der fassbare Stammvater. Als junger Mann erlebte er den Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges (1618) und hielt den Hof durch Pest, Plünderung und Hunger. Wiederheirat 1633 in Wolfterode. † um 1664.
Hans jun. *1623 — KI-Rekonstruktion2
Hans jun. *1623
Bauer in Frankershausen
Mitten im Krieg geboren. Seine Generation baute Hof und Dorf nach dem Westfälischen Frieden (1648) wieder auf. † 1673.
Konrad *1652 — KI-Rekonstruktion3
Konrad *1652
Hofbauer in Frankershausen
Enkel des Stammvaters, ∞ Anna Becker 1674. Mit ihm festigt sich der Hof — und er wird Vater des ersten Schulmeisters der Familie.
Klaus *1679 — KI-Rekonstruktion4
Klaus *1679
Schulmeister in Orferode
Der Sprung vom Acker zur Feder: erster Lehrer der Familie, Schulmeister im Werra-Dorf Orferode. Begründet eine drei Generationen währende Bildungs-Dynastie. Über seine Nachkommen zweigt auch die Linie zum Paläontologen Otto Schindewolf ab.
Johann Jakob *1714 — KI-Rekonstruktion5
Johann Jakob *1714
Lehrer in Niederhone
Geboren in Orferode als Sohn des Schulmeisters Klaus; führt die Lehrer-Linie fort. *10.6.1714, † 31.5.1786. Seit 1743 Lehrer in Niederhone (heute Eschwege-West). ∞ 22.4.1744 Anna Elisabeth Böttner (*1729 Abterode, † 1758 Niederhone). Vater von Georg Wilhelm *1751.
Georg Wilhelm *1751 — KI-Rekonstruktion6
Georg Wilhelm *1751
Rektor & Pfarrer in Helmarshausen
Geboren in Niederhone. Der Aufstieg vollendet sich akademisch: Rektor und Pfarrer in Helmarshausen an der Diemel — Stammvater der I. Helmarshäuser Linie. ∞ Hermine Rosine Weiffenbach 1773. † 2.4.1794.
Wilhelm Philipp Schindewolf *1779 — KI-Rekonstruktion7
Wilhelm Philipp *1779
Ökonom in Helmarshausen
Sohn des Rektors und Pfarrers Georg Wilhelm — führt die I. Helmarshäuser Linie fort. Ökonom (Guts- und Wirtschaftsverwalter) in Helmarshausen an der Diemel, *18.3.1779, † 6.3.1844 ebenda. Nach dem frühen Tod seiner ersten Frau Amalie Hornung († 1811) heiratete er 1813 Joh. Christine Wilhelmine Schröder (*1789 † 1834) — aus dieser zweiten Ehe (mind. sieben Kinder) stammt unsere Linie über den Landwirt Ernst Julius *1826.
Ernst Julius *1826 mit seiner großen Kinderschar — KI-Rekonstruktion8
Ernst Julius *1826
Landwirt in Helmarshausen
Nach zwei Gelehrten-Generationen zurück auf die Scholle: Landwirt, *16.2.1826, † 12.1.1912 mit 85 Jahren. Ein Patriarch mit siebzehn Kindern aus zwei Ehen — neun mit Justine Wilhelmine Ries (∞ 1848), acht mit Marie Katharina Stübner (∞ 1864) — hier mit den vielen Scheyndeln vor dem Fachwerkhof. Die riesige Kinderschar ist kein KI-Überschuss — die siebzehn sind urkundlich belegt.
Johann Heinrich Hermann *1866 — KI-Rekonstruktion9
Johann Heinrich Hermann *1866
Justizsekretär
Sohn aus Ernst Julius' zweiter Ehe (Mutter Marie Katharina Stübner), *9.12.1866, † 12.7.1946 Helmarshausen. Wieder hinauf in den Staatsdienst: Justizsekretär. ∞ 1893 Amalie Klenk (*1870 Kyllburg, † 1958). Nach der 17-Kinder-Schar seines Vaters nur noch zwei Söhne: unser Wilhelm *1900 und dessen älterer Bruder *1893. Erlebte beide Weltkriege.
Wilhelm Julius *1900 — KI-Rekonstruktion, Volksschullehrer in Rockensüß10
Wilhelm Julius *1900
Volksschullehrer in Rockensüß
Dorfschullehrer in Rockensüß, später in Bauhaus bei Nentershausen. In den 1930ern ein durchtrainierter, charismatischer Lehrer mit Glatze, Anzug und Krawatte — von seinen Schülern verehrt wie ein Popstar. ∞ Elfriede Schüler. † 8.1.1980. Passionierter Kettenraucher: Wer in den 1970ern als Kind bei ihm im Auto saß, sah bei schönstem Sonnenschein trotzdem keine zehn Zentimeter weit — sein Simca war eine einzige blaue Zuban-Wolke. Szene: Wilhelm Julius im Abenteurer-Look inmitten seiner Schulklasse.
Dieter Schindewolf *1935 — KI-Rekonstruktion, Bundesbahn-Beamter11a
Dieter *1935
Bundesbahn-Beamter in Hannover · Bruder von Horst
Der Älteste der drei Brüder. Offiziell: jahrzehntelang am Schreibtisch, Ärmelschoner in der Armbeuge — ein Aktenmensch, wie er im Buche steht. Doch Familiengerüchte wollen wissen, das sei nur die Tarnung gewesen, Dieters eigener Clark Kent: angeblich Testpilot der streng geheimen Baureihe 103-F „Schienen-Starfighter“ (Stummelflügel, Nachbrenner), der ab Mach 3 Verstärkung an die NATO-Ostflanke fuhr. Bewiesen: nichts — aber die Legende hält sich in der Familie hartnäckig. 😉
Horst *1938 — KI-Rekonstruktion11b
Horst *1938
Dipl.-Ing. Elektrotechnik
Vater von Klaus, dem heutigen Namensträger. Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik (TU Darmstadt), zuerst bei der Zuse KG in Bad Hersfeld, danach bei der BASF (Mess- und Regeltechnik). Leidenschaftlicher Funkamateur: Auf seinem Winkelbungalow ragte eine 10 m hohe, baukranartige Antenne empor, mit der er die Nachbarn jahrzehntelang optisch herausforderte. Szene: am Zuse Z25-Transistor-Rechner.
Günther „Günni11c
Günther *1943
Ahnenforscher der Familie · Bruder von Horst
Horsts Bruder, Sohn des Lehrers Wilhelm *1900, und der Genealoge der Familie. Sein Wehrdienst hinterließ Spuren: Beim scharfen Übungsschießen auf Kreta mit der Nike Hercules — einer haushohen, sogar atomwaffenfähigen Flugabwehrrakete — holte er sich ein bleibendes Knalltrauma. Und er verhinderte eigenhändig — allein durch seine bloße Abschreckung — den Durchbruch der Warschauer-Pakt-Armeen via Fulda Gap ins Berkatal, der Homebase aller Schindewölfe. 😅 Große Widmung unten.
Klaus *1968 — KI-Rekonstruktion, als Digitalradio-Geschäftsführer12
Klaus *1968
Dipl.-Kaufmann
Der heutige Träger des Namens Schindewolf. Abitur 1987, dann Zivildienst und BWL-Studium an der renommierten Universität Mannheim im Barockschloss. Als Diplom-Kaufmann wurde er Geschäftsführer der Initiative Marketing Digital Radio (IMDR) in Frankfurt — der industriegetragenen Initiative aus dem Umfeld des Elektro-Spitzenverbands ZVEI, die das digitale Radio (DAB) unter dem Namen „DigitalRadio“ als Nachfolger des UKW-Rundfunks voranbrachte. Szene: als junger Geschäftsführer mit einem der ersten Digitalradio-Empfänger.
✦  Große Widmung  ✦

Für „Günni“

Bahnbeamter · Ahnenforscher · Übercamper · angehender Sonnenkönig
Günnis Universum — Bahnbeamter, Ahnenforscher, Übercamper und Sonnenkönig in einem Bild

Diese ganze Ahnenreihe steht auf Günnis Lebensarbeit. Er ist der Ahnenforscher der Familie — der, der die Schindewolf-Linie über zwölf Generationen lückenlos zusammengetragen, das digitale Stammbaum-XML generiert und Frank früher geduldig die alte Sütterlin-Schrift aus den Kirchenbüchern übersetzt hat. Dieses Erbe hat er von Wilhelm dem Lehrer übernommen — die Feder der Sippe, weitergereicht in die nächste Hand.

Sein erstes Leben gehörte der Bundesbahn: als Bahnbeamter in Frankfurt (zuletzt wohl Hanau) plante und wartete er die Oberleitungsmasten entlang der Strecken — wer je aus dem fahrenden Zug an den Fahrdraht sah, sah ein Stück von Günnis Handwerk.

Sein zweites Leben ist das Zocken. Vor Jahren entdeckte er Modern Warfare II und wurde zum berüchtigten Camper — jener hinterlistigen Spezies, die reglos in einer Ecke lauert und jeden abräumt, der ahnungslos vorbeiläuft. Günni war der Übercamper. Als Rentner ab 67 trat er einem Clan bei und zockt bis heute Farming Simulator, Eisenbahn-Simulatoren und ein Dutzend anderer Spiele — standesgemäß auf notorischen 50 Mbit, seit Jahren sehnsüchtig auf die Glasfaser wartend, die in Wildeck-Obersuhl am Ende des Auwegs einfach nicht ankommen will.

Neuerdings hat er die Sonne für sich entdeckt: Solarpanele, perfekte freie Südsicht — und er fiebert dem Anschluss seines Stromspeichers entgegen. Sein großer Traum: endlich unabhängig vom Netz. Vater zweier Söhne, stolzer Opa zweier Enkeltöchter.

Ohne deine Hartnäckigkeit, deine Lupe und deine Akribie gäbe es diese Seite nicht. Danke, Günni. 👏

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