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Die drei Söhne des Wilhelm

… und ihre Mutter Elfriede, die alles zusammenhielt
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Der Dorfschullehrer Wilhelm Julius Schindewolf *1900 und seine Frau Elfriede hatten drei Söhne. Alle drei waren klug — aber das Lehrergehalt in Bauhaus reichte in den 1950ern nur für ein Studium.

Nur für einen reichte es

In der kargen Nachkriegszeit war Geld für ein Studium ein Luxus, den ein hessisches Lehrerhaus kaum aufbringen konnte. Die beiden älteren Söhne Dieter und Günther gingen darum zur Deutschen Bundesbahn — sicheres Brot, aber kein Hörsaal. Nur für den jüngsten Studien-Weg langte das schmale Bauhaus-Lehrergehalt gerade so: Horst durfte an die TU Darmstadt und wurde Elektroingenieur — der einzige Akademiker der drei Brüder, später bei der Zuse KG.

Es ist eine dieser stillen Familien-Weichen: derselbe Stall, dieselben Gene, dieselbe Erziehung — und doch entscheidet ein dünnes Haushaltsbuch, wer studieren darf und wer den Zug nimmt. Kein Bruder war dem anderen überlegen; es war schlicht kein Geld für drei.

⚠️ Die Porträts sind KI-Rekonstruktionen — die Gesichter sind erfunden. Namen, Jahreszahlen und Lebenswege sind familienüberliefert und primärquellenbelegt.
Elfriede Schindewolf, geb. Schüler *1907 — KI-Rekonstruktiondie Mutter
Elfriede *1907
geb. Schüler · † 2001
Die Mutter der drei. An der Seite des Dorfschullehrers hielt sie mit schmalem Budget das Haus und die Familie zusammen — und teilte am Ende das eine Studium klug ein. Wurde 94 Jahre alt; sie ist noch die frischeste Erinnerung dieser Reihe.
Dieter Schindewolf *1935 — KI-Rekonstruktionder Älteste
Dieter *1935
Deutsche Bundesbahn · † 2012
Der älteste Sohn. Statt Hörsaal die Uniform der Deutschen Bundesbahn — ein solides Eisenbahner-Leben. Kaufmännisch gelernt, zeitlebens dem Zug verbunden. Starb 2012.
Horst Schindewolf *1938 — KI-RekonstruktionFranks Vater
Horst *1938
Elektroingenieur · TU Darmstadt → Zuse KG
Der mittlere Sohn — und der einzige, für den das Geld zum Studium reichte. TU Darmstadt, dann direkt Ingenieur bei der Zuse KG in Bad Hersfeld, am Werk des Computer-Pioniers Konrad Zuse. Franks Vater, Träger der Q-Y2200-Y-Linie.
Hans Günther Schindewolf *1943 — KI-Rekonstruktionunser Ahnenforscher
Hans Günther *1943
Bundesbahn-Techniker · Ahnenforscher · lebt
Der jüngste Bruder ging wie Dieter zur Bundesbahn — und wurde im Ruhestand zum Chronisten der ganzen Sippe. Seine jahrzehntelange Arbeit in den Kirchenbüchern ist die Quelle, aus der diese ganze elf-Generationen-Galerie erst möglich wurde. Ihm gebührt der Dank für das Gedächtnis der Familie.

„Basierend auf den Forschungen von Hans Günther Schindewolf.“
Ohne Günthers Kirchenbuch-Arbeit gäbe es weder diese Reihe noch das Wissen um Q-Y2200. Danke.